Glut im Grill, statt Feuer im Dach

bfu-Tipps zum gefahrlosen Grillieren

Mit den ersten lauen Frühsommerabenden beginnt auch die Barbecue-Saison. Keine Frage: Fleisch und Fisch schmecken am besten, wenn frisch vom Grill und in geselliger Runde genossen. Doch wer dem Bräteln nicht die nötige Vorsicht schenkt, dem kann der Geschmack an Grillspezialitäten schnell einmal verdorben werden.

Verletzungen durch Verbrennungen sind selten tödlich, aber immer schmerzhaft und, manchmal, unwiderruflich entstellend. Leider sind es in fast zwei Dritteln aller Fälle Kinder, die zu Opfern von Verbrennungsunfällen werden. Nicht selten beim Grillplausch mit der Familie, wo die Feuer- und Explosionsgefahr von vielen Hobby-Grillmeistern unterschätzt wird.

Wer die folgenden Tipps der Schweizerischen Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu und der Beratungsstelle für Brandverhütung BfB beherzigt, dem sollte jedoch nichts anbrennen, das nicht auch auf den Herd gehört:

 

 

 

  • Der Grill sollte einen festen Stand auf einer nicht brennbaren Unterlage haben.
  • Grillieren Sie nur im Freien oder in gut belüfteten Räumen.
  • Halten Sie mit dem Grill immer einen Abstand von mindestens einem Meter zu brennbaren Materialien und Gegenständen ein.
  • Lassen Sie den Grill nie unbeaufsichtigt, besonders nicht wenn Kinder in der Nähe sind.
  • Giessen Sie beim Holzgrill auf gar keinen Fall Anzündflüssigkeit nach. Verwenden Sie zum Entfachen des Feuers am Besten sichere Anzündhilfen wie Brennpaste, Würfel oder Holzspäne.
  • Löschen Sie die Asche nach dem Grillen mit Wasser oder lassen Sie sie draussen im unbrennbaren Behälter mindestens einen Tag lang auskühlen.
  • Kontrollieren Sie beim Gasgrill Leitungen und Ventile regelmässig auf Lecks.
  • Schliessen Sie bei Gasgeruch sofort die Ventile.